Schulinfo
Höhere Technische Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at

Seit Beginn unserer Web-Präsenz wurden die Aktivitäten der folgenden Schuljahre erfasst:

2011 / 2012

2010 / 2011

2009 / 2010

2008 / 2009

2007 / 2008

2006 / 2007

2005 / 2006

2004 / 2005

2003 / 2004

2002 / 2003

2001 / 2002

2000 / 2001

1999 / 2000

1998 / 1999

1997 / 1998

Schulqualität 2000
Eine Seite zurückEin Seite weiter
IV-Report

Aus dem

   

Qualität macht Schule

Erstmals hat die IV den Förderpreis "Schulqualität 2000" an Personen bzw. Teams vergeben, die besondere Leistungen auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements an Schulen erbracht haben.
 
13.10.2000, Wien 
Die Industriellenvereinigung setzt sich seit 1995 im Rahmen von "Qualität macht Schule" für eine Verbesserung der Erstausbildung ein und beteiligt sich an der Ausarbeitung eines österreichischen Modells für Qualitätsmanagement in der Schule.

Mit der Vergabe des Förderpreises "Schulqualität 2000" zeichnet die IV Persönlichkeiten bzw. Teams aus, die sich im Bereich des Qualitäts-managements in Schulen besonders engagieren.
Der Förderpreis "Schulqualität 2000", dotiert mit 6.000 Euro, wurde erstmals am 10. Oktober, anlässlich eines feierlichen Abendessens im Haus der Industrie, durch Bundesministerin Elisabeth Gehrer und dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Dkfm. Lorenz Fritz, übergeben. Gehrer bedankte sich bei der Industrie für die Unterstützung im Bereich der Schulentwicklung. „Die Schule muss sich zu einer lernenden Organisa-tion entwickeln. Anerkennungs-preise sind da ein ausgezeichnetes Motivations-mittel“, betonte sie in ihrer Ansprache. 

Aufgrund der hervorragenden Leistungen von Qualitätsmanage-ment-Teams (QM-Teams) zweier Schulen gab es bei der Vergabe von "Schulqualität 2000" 2 Preis-träger auf dem 1. Platz: Die QM-Teams der HTL Bregenz und der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Hetzendorfer-straße erhielten neben Scheck und Urkunde das Aluminiumhirn des Künstlers Peter Kogler. Das Hirn wird symbolisch für Leistungen vergeben, die im Rahmen der Qualitätsoffensive „Qualität macht Schule“ erbracht wurden.



Bei seiner Präsentation der TOP 3 von "Schulqualität 2000" bei der Seminar-, Informations- und Diskussionsveran-staltung am 11. Oktober im Haus der Industrie wünschte sich IV-Generalsekretär Lorenz Fritz "Aufbruchstimmung im geschützten Bereich der schulischen Erstausbildung". Fritz betonte, wie großartig es sei, dass ein Teil der Schulen ihre Autonomie bereits selbst in die Hand nehmen und sich aktiv um Qualität und Kundenorientierung bemühen. 
  Das Seminar, eine Kooperations-veranstaltung der Pädagogischen Institute sowie der Industriellen-vereinigung, bestehend aus 4 Workshops zum Thema Qualitäts-management war ausgezeichnet besucht. Vertreter des BMBWK, der Industrie sowie der Siegerschulen des IQ Award diskutierten bei der Veranstaltung mit dem interessierten Lehrerpublikum über Erfahrungen, Perspektiven und Alternativen bei der Anwendung von Qualitätsmanagement-Modellen.

Prof. Mag. Berzler
, Vertreter des Sieger QM-Teams (HTL Bregenz) betonte, eine Verbesserung sei nur bei fortlaufender Evaluation möglich.



Direktor Kuss
, Vertreter der Siegerschule des IQ Award 1999, in dessen Schule Qualitätsmanagment seit 4 Jahren praktiziert wird, wies dabei auf die Senkung der drop-out Quote in seiner Schule von 50 % auf 20 % hin.


Forderungskatalog

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein europäischer Vergleich der Schulsysteme, an dem jeweils ein Vertreter der Arbeitgeberver-bände aus Deutschland, Groß- britannien und den Niederlanden teilnahm. Der Forderungskatalog „In search of quality in schools“, den die IV gemeinsam mit 6 anderen Arbeitgeberverbänden erarbeitet hat, war dabei die Grundlage. Die Schulen in Holland haben sich daran gewöhnt, in einem Wettbewerb zu stehen“ betonte der Holländer Chiel Renique. Die regelmäßige Veröffentlichung der Evaluations-ergebnisse sei auch in Groß- britannien selbstverständlich, so Margaret Murry vom CBI. „Um die Leistung der Schule messbar zu machen, sind für jeden Schultyp nationale Standards erarbeitet worden. Die Evaluierung wird von einer unabhängigen Agentur durchgeführt“, Murray weiter. 

Dr. Donate Kluxen-Pyta (BDA) wies darauf hin, dass trotz fehlender Managementstruktur an den deutschen Schulen, manche Bundesländer den Direktoren bis zu 20 % Autonomie bei der Lehrerauswahl eingeräumt hätten.

Adelheid Abentung

 

Haftungsausschluss
bzw. Disclaimer

Nach oben