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| Schulinfo |
Höhere Technische Bundes- Lehr-
und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at |
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| Schulqualität
2000
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IV-Report
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Aus
dem

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Qualität macht Schule
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| Erstmals
hat die IV den Förderpreis "Schulqualität 2000" an
Personen bzw. Teams vergeben, die besondere Leistungen auf dem
Gebiet des Qualitätsmanagements an Schulen erbracht haben. |
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13.10.2000,
Wien
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Die
Industriellenvereinigung setzt sich seit 1995 im Rahmen von
"Qualität macht Schule" für eine Verbesserung der
Erstausbildung ein und beteiligt sich an der Ausarbeitung eines
österreichischen Modells für Qualitätsmanagement
in der Schule.
Mit der Vergabe des Förderpreises "Schulqualität 2000"
zeichnet die IV Persönlichkeiten bzw. Teams aus, die sich
im Bereich des Qualitäts-managements in Schulen besonders
engagieren. Der Förderpreis
"Schulqualität 2000", dotiert mit 6.000 Euro, wurde erstmals
am 10. Oktober, anlässlich eines feierlichen Abendessens
im Haus der Industrie, durch Bundesministerin Elisabeth Gehrer
und dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Dkfm.
Lorenz Fritz, übergeben. Gehrer bedankte sich bei der
Industrie für die Unterstützung im Bereich der Schulentwicklung.
„Die Schule muss sich zu einer lernenden Organisa-tion entwickeln.
Anerkennungs-preise sind da ein ausgezeichnetes Motivations-mittel“,
betonte sie in ihrer Ansprache.
Aufgrund der hervorragenden Leistungen von Qualitätsmanage-ment-Teams
(QM-Teams) zweier Schulen gab es bei der Vergabe von "Schulqualität
2000" 2 Preis-träger auf dem 1. Platz: Die QM-Teams der
HTL Bregenz und der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
Hetzendorfer-straße erhielten neben Scheck und Urkunde
das Aluminiumhirn des Künstlers Peter Kogler. Das Hirn
wird symbolisch für Leistungen vergeben, die im Rahmen
der Qualitätsoffensive „Qualität macht Schule“ erbracht
wurden.

Bei seiner Präsentation der TOP 3 von "Schulqualität
2000" bei der Seminar-, Informations- und Diskussionsveran-staltung
am 11. Oktober im Haus der Industrie wünschte sich IV-Generalsekretär
Lorenz Fritz "Aufbruchstimmung im geschützten Bereich
der schulischen Erstausbildung". Fritz betonte, wie großartig
es sei, dass ein Teil der Schulen ihre Autonomie bereits selbst
in die Hand nehmen und sich aktiv um Qualität und Kundenorientierung
bemühen. |
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Das Seminar, eine Kooperations-veranstaltung
der Pädagogischen Institute sowie der Industriellen-vereinigung,
bestehend aus 4 Workshops zum Thema Qualitäts-management
war ausgezeichnet besucht. Vertreter des BMBWK, der Industrie
sowie der Siegerschulen des IQ Award diskutierten bei der Veranstaltung
mit dem interessierten Lehrerpublikum über Erfahrungen,
Perspektiven und Alternativen bei der Anwendung von Qualitätsmanagement-Modellen.
Prof. Mag. Berzler, Vertreter des Sieger QM-Teams (HTL Bregenz)
betonte, eine Verbesserung sei nur bei fortlaufender Evaluation
möglich.

Direktor Kuss, Vertreter der Siegerschule des IQ Award 1999,
in dessen Schule Qualitätsmanagment seit 4 Jahren praktiziert
wird, wies dabei auf die Senkung der drop-out Quote in seiner
Schule von 50 % auf 20 % hin.
Forderungskatalog
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein europäischer
Vergleich der Schulsysteme, an dem jeweils ein Vertreter der
Arbeitgeberver-bände aus Deutschland, Groß- britannien
und den Niederlanden teilnahm. Der Forderungskatalog „In search
of quality in schools“, den die IV gemeinsam mit 6 anderen Arbeitgeberverbänden
erarbeitet hat, war dabei die Grundlage. Die Schulen in Holland
haben sich daran gewöhnt, in einem Wettbewerb zu stehen“
betonte der Holländer Chiel Renique. Die regelmäßige
Veröffentlichung der Evaluations-ergebnisse sei auch in
Groß- britannien selbstverständlich, so Margaret
Murry vom CBI. „Um die Leistung der Schule messbar zu machen,
sind für jeden Schultyp nationale Standards erarbeitet
worden. Die Evaluierung wird von einer unabhängigen Agentur
durchgeführt“, Murray weiter.
Dr. Donate Kluxen-Pyta (BDA) wies
darauf hin, dass trotz fehlender Managementstruktur an den deutschen
Schulen, manche Bundesländer den Direktoren bis zu 20 %
Autonomie bei der Lehrerauswahl eingeräumt hätten.
Adelheid Abentung
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