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| Schulinfo |
Höhere Technische Bundes- Lehr-
und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at |
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| Wirtschaftsfreundlichste
Schulen
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VN-Bericht
v. 6. 3. 1998 |
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Preise an wirtschaftsfreundlichste Schulen
HTL Bregenz und BRG Schoren als Sieger - FH-Lehrgang Ökoeffizienz"
gefordert
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| von Erich Ortner |
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Industrie-Scheck für äußerst wirtschafts-bezogene
Wissensvermittlung (v.l.): Direktor Häfele, Präsident
Giesinger, Direktor Ulmer (Foto:HZ)
Drei Viertel sind mit ihrem Schultyp zufrieden",
über 50 Prozent würden sich auch ein zweites Mal
dafür entschließen.
Bedenkliche" Resultate
Als bedenklich" werteten Präsident Giesinger
und Geschäftsführer Dkfm. Joe Feurstein von der
Industriellenvereinigung das Feedback auf die neun anderen
Fragen, die direkt auf wirtschaftliche Sachver-halte abgestellt
hatten. Drei Viertel der Maturanten meinen, zumindest
im Umkehr-schluß, daß die Industrie noch viel
zu wenig für die Umwelt tut obwohl wir hier gigantische
Anstrengungen dokumentieren können. Und die Hälfte
ist überzeugt, daß die regionale Wertschöpfung
überwiegend vom Fremdenverkehr lebt, obwohl das Bruttoregionalprodukt
zu 30 Prozent von der Industrie, nur zu 5 Prozent vom Tourismus
bestritten wird", orten die Industriesprecher hier durchaus
Handlungsbedarf'.
Bei Euro ,unverkrampft'
Da zeigte man sich schon froh, daß die Maturanten
- als Bildungselite ihrer Altersstufe wenigstens in Sachen
Euro realistisch, ja unverkrampft eingestellt"
seien, wie es Giesinger formulierte: (Fast) jede(r) zweite
glaubt an einen terminge-recht inkrafttretenden Euro, gleich
viele sehen die EU-Währung als positiv und für
die Wirtschaft von Vorteil".
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Als wirtschafts-freundlichste
Schulen" Vorarlbergs wurden das Bundesrealgymnasium Dornbirn-Schoren
und die HTL Bregenz ermittelt - und deren Direktoren Dr. Norbert
Häfele und Dipl-Ing. Paul Ulmer von Präsident Giesinger
mit je einem Scheck in Höhe von 15.000 Schilling beglückt.
Sie stehen als Dankeschön für überdurchschnittlich
wirtschaftsbezogene Projektarbeiten (im Fall BRG Schoren) bzw.
hochkarätige Seminartage und neukonzipierte Reife- und
Diplomprüfungen (im Fall HTL Bregenz), für deren Zustandekommen
und Gelingen sich Studenten, Professoren und Direktion weit
übers übliche Maß hinaus auf wirtschafts-bezogene
Fragestellungen eingelassen hatten.
Gezielte Maßnahmen
Sowohl Giesinger als auch die für Bildungsfragen zuständige
Landesrätin Dr. Eva Maria Waibel kündigten gezielte
Maßnahmen und neue Methoden an, mit denen Wissen über
wirtschaftliche Zusammenhänge an LändleSchulen etabliert
und mit deutlich mehr Effizienz als bisher an die Studierenden
vermittelt werden soll. |
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Bregenz (VN) Die Einrichtung eines vierten Fachhochschul-lehrganges
möglichst bis zum Jahr 2000" an der FH Dornbirn
forderte gestern
Industriellen-Präsident
Komm.-Rat Alfons Giesinger. Der Lehrgang solle in Richtung
Ökologie-Effizienz" gehen, damit wir Firmen
Fachleute für vom Gesetzgeber vorgeschriebene
Spezialjobs rekrutieren können". Anlaß war
die Auszeichnung der wirtschaftsfreundlich-sten Schulen"
in Vorarlberg.
Um diese wirtschafts-freundlichsten" Ländle-Schulen
küren zu können, hatte die Industriellen-vereinigung
gemeinsam mit Schulbehörde und Schulpsychologischem Dienst
1371 Maturaschüler sämtlicher allgemein- und berufsbildenden
höheren
Schulen des Jahrganges 1997 befragt. Elf der 20 Fragen waren
auf Schulzufriedenheit und Berufswahl abgestellt.
Demnach peilen 37 Prozent der Maturanten ein Studium an, 22
Prozent steigen sofort in den Beruf ein, aber 23 (!) Prozent
sind unentschlos-sen". Von jenen, die's zur Hochschule
drängt, entscheiden sich je rund 17 Prozent für
ein Technik-, Wirtschafts- oder ein Studium der Geistes- und
Sozialwissenschaften.
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So sehen Schüler Wirtschaftskompetenz ihrer Schule
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Uwe Pichler,
Maturaklasse Elektrotechnik: Der Wirt-schaftsbezug existiert
nicht nur insofern, als die Schule von Firmen Geräte und
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Wolfgang Huber, Maturaklasse Aufbaulehrgang:
Alle in meiner Klasse absol-vierten eine duale Lehre, haben
also eine »Ahnung« von Wirtschaft. |
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Harald Garternicht,
Maturaklasse Maschinenbau: Die techn.
Fächer vermit-teln Betriebs-abläufe sehr gut, |
| Maschinen überlassen bekommt. Wir absolvieren
ja auch Pflichtprakti-ken in diesen Firmen. Ich entschied mich
vor Jahren bewußt für die HTL Bregenz, und unsere
Lehrer mühen sich redlich, uns wirtschaftstauglich"
auszubilden. |
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Die Fächer Fertigungstechnik und Automatisation
vermitteln industrielle Abläufe vielleicht mit größter
Praxisnähe. Lehrer-Wirtschaftskompetenz ist keine Frage
des Alters, sondern ihrer Weiterbildungs-
bereitschaft. |
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und Wissen über Organisations-strukturen
und wirtschaftliche Grundzusammenhänge holen wir
uns auch in interessanten
Exkursionen. Die Wirtschaft, die den Schulen Geld gibt, hat
ein Recht, optimal ausgebildete Absolventen zu bekommen. |
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