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| Schulinfo |
Höhere Technische Bundes- Lehr-
und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at |
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aktuell |
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| Bibliothek
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Raum und Ausstattung
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Durch die transparente
und attraktive Raumgestaltung ist die neue Bibliothek innerhalb
des Erweiterungsbaus weithin sichtbarer Blickfang und mittlerweile
geradezu magischer Anziehungspunkt.
Im ersten Stock mit Ausblick auf Schiffshafen und Bodensee
gelegen, nahe Haupteingang, Stiegenhaus und Lift gut erreichbar,
bietet der überaus helle, architektonisch klar strukturierte
Bibliotheksraum eine ausgesprochen schöne Einrichtung,
modernste Geräteausstattung und einen der leistungsfähigsten
Internetzugänge. |
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Der folgende Plan zeigt
Anordnung und Umfang der funktionell, farblich und materialqualitativ
bestens abgestimmten Möblierung: [Zur
Vergrößerung auf das Bild klicken.] |
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Eindeutig raumprägendes
Zentrum und "pulsierendes Herzstück"
ist die große, elliptisch geformte multifunktionale
Infothek. |
Im Brennpunkt ihres
erhöhten, dem Eingang zugewandten Teiles befindet sich
der Hauptarbeitsplatz des Bibliothekars während der Öffnungszeiten.
Hier werden mittels PC und Handscanner Ausleihe und Rückgabe
verbucht, CD-ROMs, DVDs und Disketten an die entsprechenden
Arbeitsplätze ausgegeben, Auskünfte erteilt usw.
Im anderen Brennpunkt
der Ellipse erscheinen via Bildschirm eines weiteren PCs die
rätselhaften, zufallsgenerierten Botschaften der Lichtinstallation
"Sprache sehen"
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-ein interaktives
Kunst am Bau-Projekt der Vorarlberger Medienkünstlerin
Ruth Schnell,
das sich nur im Zentrum der Bibliothek für Systemeingriffe
öffnet. Über ein Eingabeterminal können die
Besucher "elektronische Graffitis" in das Hauptstiegenhaus projizieren,
Raumgrenzen überwinden. Gleichzeitig erinnern die wortgenerierenden
Brennpunkte der 12 auf 3 Stiegenaufgänge verteilten Leuchtstäbe
an die Präsenz einer modernen Zentralbibliothek mit ihrem
potentiell unerschöpflichen Informationsreichtum, der allerdings
ohne körperliche, geistige und seelische Eigenbewegung
ebenso wenig les- und erschließbar ist wie die schwebenden
Buchstaben und Worte im täglichen Auf und Ab der Stiegenhäuser.
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| Um den geheimnisvollen
künstlerischen Brennpunkt sind weitere "Anziehungspunkte"
angeordnet: ein stark benutzter Kleinkopierer mit Münzeinwurf,
ein Flachbettscanner und 3 Multimedia PCs mit Internetanschluss
via Hausnetz. In Verbindung mit der angrenzenden gemütlichen Leseecke
mit ihren zeitlos eleganten Polstersesseln und Zierpflanzen
entsteht vor allem in den Mittagspausen eine kommunikativ höchst
lebendige Atmosphäre, die viele begeistert. |
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Die
restliche Geräteausstattung ist im eigentlichen Verwaltungsbereich
und "Lehrerbüro" des Bibliothekars: ein OHP mit Leinwand,
ein Papierschneidegerät sowie ein weiterer Multimedia
PC mit Tinten-strahldrucker.
Einschließlich des PCs für Entlehnvorgänge
stehen also insgesamt 5 DVD/CD-ROM-Stationen mit Internetzugang
zur Verfügung.
So wie sich die Kunst am Bau in einem Brennpunkt der Infothek
den Besuchern öffnet und zum Mitspie-len einlädt,
so lässt sich auch die gesamte Bibliothek als Brennpunkt
für Kunst und Kultur öffnen. |
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Mit wenigen Handgriffen
wird die riesige faltbare Glastrennwand zum großen Pausen-
und Hallenbereich zur Seite geschoben: größere
Kulturveranstaltungen wie Autorenlesungen, Vorträge,
Vernissagen usw. werden möglich. |
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Entgrenzende Faltbarkeit
der durchsichtigen Trennwand als Symbol für die Vielfältigkeit,
aber auch Unbestimmbarkeit des mediothekarischen Raumes: faszinierendes
informationelles Schlaraffenland für Lesehungrige und
Bildschirmsüchtige. Doch der mögliche Aufbruch in
globale Netzwerke, virtuelle Räume und phantastische
Welten vollzieht sich noch immer im Rahmen der jeweiligen
Möglichkeiten der Leser bzw. Betrachter, also innerhalb
ihrer spezifischen Erfahrungs- und Erwartungshorizonte, ihrer
Handlungsspielräume, ihrer Unterscheidungs- und Abstraktionspotentiale,
also ihrer subjektiven Informationsgewinnungskompetenzen,
ihres emotionalen und intellektuellen Niveaus. In diesem Sinne
realisiert sich die potentielle Information der Bibliothek
dezentral in den Köpfen ihrer Benutzer an irgendwelchen
Orten oder im Unterrichtsgeschehen der Schule; erst wenn sich
dieses in die Bibliothek verlagert, wenn man in ihr tatsächlich
liest, denkt, diskutiert, an Referaten, Projekten usw. arbeitet,
wird der Bibliotheksraum zu einer echten Informationszentrale,
ein Schau-Raum der Extraklasse, egal, ob vor oder hinter der
faltbaren Glaswand. |
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