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| Schulinfo |
Höhere Technische Bundes- Lehr-
und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at |
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| Mediationsprojekt
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15.3.2004 |
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laufendes
Projekt
MEDIATION
an der HTL
Mediation kommt aus dem amerikanischen
und bedeutet Vermittlung. Gemeint ist die Vermittlung
in Konflikten durch einen neutralen Vermittler (Mediator),
der von allen Seiten akzeptiert wird. Aufgabe des Mediatiors
ist es, den Konfliktparteien zu helfen eine einvernehmliche
Lösung für ihre Probleme zu finden. Dabei geht
es nicht um das Suchen von Schuldigen, sondern um eine
Lösung zu finden, die für alle hilfreich ist.
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Zielgruppe
Das Projekt umfasst interessierte Schüler/innen
der HTL-Bregenz aller Klassen (außer Abschlussklassen),
die ihre soziale Kompetenz erweitern möchten. Die Teilnahme
erfolgt auf freiwilliger Basis überwiegend in der Freizeit.
Für interessierte Lehrkräfte besteht die Möglichkeit
die Kurse zu besuchen, um sich so ein eigenes Bild von der
Ausbildung zu machen. |
Ziel
Grundgedanke des Projektes
ist es, den Jugendlichen mögliche Lösungswege
bei sozialen Problemen oder Auseinandersetzungen in allen
Bereichen zu bieten. Ziel ist es, diese sozialen Kompetenzen
zu festigen, sodass diese Schüler/innen künftig
bei Konflikten zwischen Mitschülern vermitteln können
(Peermediation). Diese soziale Kompetenz soll erweitert
werden durch Ausbauen und Stärken der emotionalen Intelligenz
durch
- Kommunikationsfähigkeit
- Zuhörfähigkeit
- Kritikfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
Dadurch wird ein eigenverantwortliches
Umgehen mit Problemen erreicht. Ziel ist es Handlungsalternativen
zur Verfügung zu haben, um Gewaltanwendung zu vermeiden.
Jugendlichen wird vermittelt, dass sie auch Positives bewirken
können. Letztendlich sind die Schüler/innen in
der Lage selbst Konflikte zu lösen.
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Inhalte
Zunächst werden
die erforderlichen Mediationsgrundlagen mit den Teilnehmer/innen
erarbeitet. Dabei fließen die Kenntnisse von bekannten
Mediatoren wie Christoph Besemer, Friedrich Glasl, Anita von
Hertel und vielen anderen ein. Unter Mediationsgrundlagen
versteht man vor allem kommunikative Fähigkeiten wie
zum Beispiel Rapport, aktives Zuhören und Fragetechniken.
Diese Themen werden zuerst theoretisch erarbeitet und anschließend
praktisch vertieft. Die Schüler/innen lernen wie man
Kontakte zum Anderen aufnimmt. Die zu vermittelnden Fähigkeiten
des Mediators werden fortlaufend geübt. Hierbei wird
unter anderem die Wahrnehmung besonders geschult. Mit entsprechenden
Gesprächstechniken lernen die Schüler/innen nicht
nur einen besseren Umgang untereinander. Sie stellen fest,
dass sie durch die geschulte Kommunikation viele Konflikte
bereits im Vorfeld erkennen bzw. Probleme gar nicht erst auftreten.
Mittels Brainstorming werden vorhandene Probleme und Konflikte
der Schüler/innen aufgezeigt. Sie dienen als Grundlage
für die Mediationsübungen.
Weiteres wird der Verhandlungsrahmen nach Paul Watzlawik geübt.
Anhand von aktuellen Fallbeispielen wird durch Rollenspiele
das klassische 5-Phasen Modell der Mediation integriert. Die
Schüler/innen schlüpfen wechselseitig in verschiedene
Rollen. Dadurch entwickeln sie mehr Verständnis für
andere Menschen und deren Probleme. Gleichzeitig vertiefen
sie den Ablauf einer Mediation. Nach jeder Übung findet
eine Feedbackrunde statt. So kann jede Gruppe von den Erfahrungen
der anderen Gruppe profitieren. Die Inhalte des Seminars werden
so gefestigt, dass die Schüler/innen diese nicht nur
im schulischen Bereich, sondern auch im privaten und später
im beruflichen Bereich nutzen können. |
Dauer
und Ort
Die Grundlagen der Mediation werden
den Schüler/innen im Rahmen von 30 Seminarstunden vermittelt.
Zusätzlich werden noch zwei Supervisionen angeboten.
Seminarbeginn: Samstag, den
28. Februar 2004
Seminarende: Freitag, den 2. Juli 2004
mit Zertifikatsübergabe
Als Seminarraum für dieses Mediationsseminar
wurde freundlicherweise der Medienraum der HTL- Bregenz
zur Verfügung gestellt.
Diaschau
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