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Exkursionsbericht
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10.12.2004

Exkursion der 3 HW zum ORF Landesstudio Vorarlberg
am 10. Dez. 2004

Ein Exkursionbericht von David Bischof und Christoph Ihrig, 3HW


Nach der Begrüßung in der Aula erfuhren wir von Herrn Dietmar Peter, einem Technikexperten, zunächst etwas über das Gebäude: Die Aula sei der Mittelpunkt des Bauwerks, die Studios, Regieplätze und Arbeitsplätze seien rundum diesen angeordnet. Zur Bauweise ist zu sagen, dass das Gebäude aus Fertigelementen besteht, wobei die Elemente durch Schrauben verbunden sind. Es wurde ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Rohre in der Aula nicht nur aus architektonischen Gründen große Querschnitte hätten. Diese Rohrdurchmesser brauche man, damit beim Belüften keine Luftzüge entstehen.


Anschließend führte uns Herr Peter in das „Vorarlberg heute“-Studio, wo wir mit Erstaunen bemerkten, wie niedrig dieses Studio ist (maximal drei Meter). Das ist für ein Fernsehstudio eine sehr geringe Höhe. Das Studio ist mit modernster Technik ausgestattet, mit einer Bluebox, mit einer ferngesteuerten Kamera und mit einer Kamera mit Autocue. Autocue ermöglicht dem Kommentator den Text von der Kamera abzulesen. Dies hat den Vorteil, dass er die ganze Zeit den Blickkontakt mit der Kamera aufrecht erhalten kann.

Anschließend wurde uns ein Regieplatz gezeigt und dessen verschiedene Elemente erklärt. Herr Peter sagte, dass es für jede Filmquelle einen Monitor auf der Monitorwand gebe. Die Quelle werde dann ausgestrahlt, wenn das rote Licht neben dem Monitor leuchte. Auf dem Bedienungspult sind die verschiedensten Steuerelemente vereint, um z.B. die ferngesteuerte Kamera, Autocue und vieles mehr zu steuern.

Danach führte man uns ins Publikumsstudio, wo die Wirkung von verschiedenen Lichtquellen auf die Kamera erklärt wurde. Im Publikumsstudio gibt es Hochtemperaturscheinwerfer mit Infrarotanteil, die das Bild aufbessern. Sie haben aber den Nachteil, dass die Akteure auf der Bühne schnell zu schwitzen beginnen. Der Techniker erzählte, dass dieses Studio früher eines der besten Tonstudios Europas gewesen sei.

Anschließend durften wir den Regieplatz des Publikumsstudios besichtigen. Dort laufen alle Tonquellen (analog, digital) zusammen und werden miteinander gemixt. Durch die vielen einzelnen Soundeingänge, welche alle eine eigene Bedienungseinheit besitzen, ist es möglich jeden Akteur einzeln aufzuzeichnen und den Klang zu bearbeiten.

Im „Radio Vorarlberg“-Studio durften wir bei einer Live-Sendung der Moderatorin Ulli von Delft über die Schulter schauen. Sie erklärte uns den hier vorherrschenden „Zwei-Mann-Betrieb“ und die einzelnen technischen Geräte.

Unser letztes Ziel war das Sitzungszimmer, wo wir alle unsere Fragen an den Chefredakteur Matthias Neustädter stellen konnten. Unter anderem erfuhren wir, dass die Kosten des Landesstudio Vorarlberg zu 50% durch Gebühren gedeckt sind, die andere Hälfte muss durch Werbung (6 € pro Sekunde – abhängig von der Sendezeit) und andere Einnahmequellen gedeckt werden.
Zum Abschluss stellten wir uns noch für „Grüß Gott in Vorarlberg“ vor die Kamera.

 

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