Anschließend
führte uns Herr Peter in das „Vorarlberg heute“-Studio,
wo wir mit Erstaunen bemerkten, wie niedrig dieses Studio
ist (maximal drei Meter). Das ist für ein Fernsehstudio
eine sehr geringe Höhe. Das Studio ist mit modernster
Technik ausgestattet, mit einer Bluebox, mit einer ferngesteuerten
Kamera und mit einer Kamera mit Autocue. Autocue ermöglicht
dem Kommentator den Text von der Kamera abzulesen. Dies
hat den Vorteil, dass er die ganze Zeit den Blickkontakt
mit der Kamera aufrecht erhalten kann.
Anschließend wurde uns
ein Regieplatz gezeigt und dessen verschiedene Elemente
erklärt. Herr Peter sagte, dass es für jede Filmquelle
einen Monitor auf der Monitorwand gebe. Die Quelle werde
dann ausgestrahlt, wenn das rote Licht neben dem Monitor
leuchte. Auf dem Bedienungspult sind die verschiedensten
Steuerelemente vereint, um z.B. die ferngesteuerte Kamera,
Autocue und vieles mehr zu steuern.
Danach führte man uns ins
Publikumsstudio, wo die Wirkung von verschiedenen Lichtquellen
auf die Kamera erklärt wurde. Im Publikumsstudio gibt
es Hochtemperaturscheinwerfer mit Infrarotanteil, die das
Bild aufbessern. Sie haben aber den Nachteil, dass die Akteure
auf der Bühne schnell zu schwitzen beginnen. Der Techniker
erzählte, dass dieses Studio früher eines der
besten Tonstudios Europas gewesen sei.
Anschließend durften wir
den Regieplatz des Publikumsstudios besichtigen. Dort laufen
alle Tonquellen (analog, digital) zusammen und werden miteinander
gemixt. Durch die vielen einzelnen Soundeingänge, welche
alle eine eigene Bedienungseinheit besitzen, ist es möglich
jeden Akteur einzeln aufzuzeichnen und den Klang zu bearbeiten.
Im „Radio Vorarlberg“-Studio
durften wir bei einer Live-Sendung der Moderatorin Ulli
von Delft über die Schulter schauen. Sie erklärte
uns den hier vorherrschenden „Zwei-Mann-Betrieb“
und die einzelnen technischen Geräte.
Unser letztes Ziel war
das Sitzungszimmer, wo wir alle unsere Fragen an den Chefredakteur
Matthias Neustädter stellen konnten. Unter anderem
erfuhren wir, dass die Kosten des Landesstudio Vorarlberg
zu 50% durch Gebühren gedeckt sind, die andere Hälfte
muss durch Werbung (6 € pro Sekunde – abhängig
von der Sendezeit) und andere Einnahmequellen gedeckt werden.
Zum Abschluss stellten wir uns noch für „Grüß
Gott in Vorarlberg“ vor die Kamera.
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