|
Sausgruber betonte in seiner Rede die Bedeutung der Produktion für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Sie sei es, auf die der Großteil des Wachstums zurückzuführen sei. Den Standard könne man nur halten und ausbauen, wenn es gut ausgebildete Fachkräfte gebe, die auf dem neuesten Stand der Technik seien. In die selbe Kerbe schlug KR Egon Blum, Präsident des Kuratoriums: „Wir sind nicht zu teuer in der Produktion – deshalb bleiben auch viele Unternehmen in Vorarlberg.“ Der Ausbildungszweig Kunststofftechnik werde Absolventen hervorbringen, die die Vorarlberg Wirtschaft dringend brauchen könne.
„Stellen Sie sich eine Welt ohne Kunststoff vor!“, rief Dipl.-Ing. Christoph Hinteregger, Vizepräsident des Kuratorium, die Anwesenden zum Nachdenken auf. Es gäbe wohl kaum gebrauchstaugliche Gegenstände. „Wir brauchen die Kunststofftechnik. Und wir brauchen sie hier in Vorarlberg“, bekannte er sich klar zur Ausbildung an der HTL Bregenz.
IM Ing. Frank Böhler bedankte sich im Namen der Innung für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. „Hier haben alle Beteiligten eine Höchstleistung vollbracht. In wenigen Monaten all das aufzubauen und umzusetzen braucht sehr, sehr viel Engagement von allen Seiten.“ Symbolisch übergaben die Vertreter der Wirtschaftskammer der Schule einen Scheck in Höhe von 3500 Euro.
Gastgeber Direktor Gunter Berzler gab einen Überblick über das Werden des Ausbildungszweiges und verwies auf die großzügige materielle und ideelle Unterstützung von Betrieben wie Alpla, Blum, Ferromatik Deutschland, Fries, Hirschmann Automotive, VKW, u. a. Den inoffiziellen Teil im Anschluss nutzten die rund 50 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Schulwesen noch zu einem regen Austausch.
Der Ausbildungszweig „Kunststofftechnik und Produktentwicklung“ wird ab dem Schuljahr 2006/07 an der HTL Bregenz angeboten. Er ist in die höhere Abteilung für Maschineningenieurwesen integriert. Für die Schüler bedeutet dies, dass sie nach der Matura an der HTL Bregenz einerseits in jedem maschinenbautechnisch ausgerichteten Fachbereich arbeiten können, andererseits spezielle Fachkenntnisse aus der Kunststofftechnik mitbringen.
„Der Standort des Ausbildungszweiges, die HTL Bregenz, wurde mit anderen Ausbildungsstätten abgestimmt und war nicht von vorne herein sicher. Er ist aber eine gute Entscheidung“, freute sich LSI Dipl.-Ing. Walter Herbolzheimer abschließend.
Audio-Datei der Sendung mit dem Landes- hauptmann, Sonntag 23. April 2006 (optimiert für RealPlayer)
ORF Kurzbericht V-Heute v. 20. 4. 06
Diaschau
|