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| Schulinfo |
Höhere Technische Bundes- Lehr-
und Versuchsanstalt
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel. 05574/42125
Fax 05574/42125-10
Email: htl.bregenz@cnv.at |
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Fachvortrag: „Wireless“ – Drahtlose Übertragung in der Industrie
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17.12.2006
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Mit diesem AUTOMATIONWORX Event wurde in der Zusammenarbeit zwischen der Fa. Phoenix Contact und der HTL Bregenz ein neuer Meilenstein auf dem Weg busgesteuerter Industrieanlagen gesetzt. Dem Informationsabend für Gäste aus der Industrie und Lehrkräfte der HTL (Vortrag Vesselin Ivanov, Bild folgt unten im Gespräch mit Prof. Schröcker) am 6. Dez. folgte am 7. Dez. eine Einführung in die Themengruppe „Industrial Ethernet“ für Schüler der 3HE, 5HMA und des 3KA durch Wolfgang Valicek (Bild rechts). Zuverlässigkeit, Sicherheit, Reichweite und Echtzeitfähigkeit sind technisch umgesetzte Anforderungen der Automatisierungstechnik. |
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Der Forderung der Automobilindustrie nach einem einheitlichen, durchgängigen und industrietauglichen Bussystem auf Ethernetbasis (Industrial Ethernet) sind Phoenix Contact und Siemens mit einem gemeinsamen Produkt „Profinet“ nachgekommen, das über Gateways auch die Einbindung der Vorprodukte „Interbus“ und „Profibus“ bestehender Anlagen erlaubt.
Das hierfür verwendete Protokoll Profinet CBA (TCP/IP) dient der Vernetzung von Steuerungen, das Profinet I/O unterstützt die Anbindung von I/O Geräten (Feldbusebene). Im zeitkritischen Bereich werden Profinet RT für die Anbindung zeitkritischer I/O Geräte und Profinet IRT speziell für mehrachsige Regler eingesetzt (Jitter < 1 µs). Das in den Profinet-Switches realisierte isochrone Realtime Ethernet (ASIC-Chip) teilt die Zyklen starr in einen IRT-Kanal und einen offenen Kanal (TCP-IP). Damit ist der deterministische Buszugriff für zeitkritische Informationen sichergestellt. TCP/IP Anwendungen spielen in der industriellen Anwendung im Vergleich zur Büroebene punkto Datenmenge eine untergeordnete Rolle.
Bei allen Vorteilen kabelgestützter Systeme (sicher, zuverlässig, kostengünstig) bietet der Einsatz drahtloser Verfahren einen klaren Nutzen bei Mobilität und Bewegungsfreiheit der Teilnehmer, bei Überbrückung großer Distanzen oder problematischer Bereiche und bezüglich schneller und einfacher Installation und Inbetriebnahme. Drehübertrager, Schleifkontake, hochflexible Kabel und Schleppkabel sind teuer und fehleranfällig. Sie können durch Wireless Technologien ersetzt werden.
Welche der einsetzbaren Funktechnologien (WLAN, Bluetooth, Trusted Wireless) zum Einsatz kommt, muss anhand der Anforderungen entschieden werden. Bluetooth trumpft bei der Übertragung von Signalen mit gebundenen Paaren / Gruppen (Frequenzsprungverfahren + Hopkey) als Drahtersatz und beim Zugang mit Bediengeräten wie Laptop, PDA oder Mobiltelefon auf. Trusted Wireless hat seine Stärken bei der Sicherheit und bei der Überbrückung großer Distanzen.
Wir bedanken uns bei der Fa. Phoenix Contact und beim Koordinator Dr.Nikolaus Peska recht herzlich für die sehr interessante Veranstaltung.
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