Cybermobbing geht uns alle an
Am Freitag, dem 23. Jänner 2026, bekamen wir – die Klassen 1amb und 1et der HTL Bregenz – besonderen Besuch: Zwei PolizistInnen führten mit uns einen zweistündigen Workshop zum Thema Cybermobbing durch.
Gleich zu Beginn wurde uns bewusst, wie ernst die Folgen von Beleidigungen, Drohungen oder dem Verbreiten von Gerüchten im Internet sein können. Was online oft „nur“ wie eine Nachricht oder ein Kommentar wirkt, kann für Betroffene enorme psychische Belastungen bedeuten. In schweren Fällen kann Cybermobbing sogar zu Selbstverletzung oder Suizidgedanken führen. Das hat uns nachdenklich gemacht.
Was ist strafbar – und was kann uns selbst betreffen?
Neben den emotionalen Auswirkungen haben wir auch viel über die rechtliche Seite gelernt. Uns wurde erklärt, welche Inhalte und Handlungen im Internet strafbar sind und dass nicht nur das Erstellen, sondern auch das Weiterleiten oder Speichern verbotener Inhalte Konsequenzen haben kann. Besonders spannend waren reale Fallbeispiele aus der Praxis, durch die wir die theoretischen Inhalte besser verstehen konnten.
Die Polizistinnen haben uns immer wieder aktiv in Gespräche eingebunden. Dadurch konnten wir Fragen stellen, unsere Meinungen äußern und unser eigenes Verhalten im Netz reflektieren. Ein eindrückliches Video zum Abschluss zeigte noch einmal deutlich, welche langfristigen Auswirkungen Cybermobbing auf das Leben von Betroffenen haben kann.
Verantwortung übernehmen – online wie offline
Wichtig war für uns vor allem die klare Botschaft: Wenn man selbst betroffen ist, soll man nicht schweigen, sondern handeln – blockieren, melden und Hilfe holen, etwa bei Lehrpersonen, Erwachsenen oder direkt bei der Polizei. Und wenn man beobachtet, dass jemand gemobbt wird, darf man nicht wegsehen.
Wir nehmen aus diesem Workshop mit, dass Respekt auch im digitalen Raum gilt. Jeder Klick, jedes Teilen und jeder Kommentar trägt Verantwortung.
Stopp sagen. Helfen. Nicht mitmachen.