Die HTL Bregenz öffnete am 22. November 2025 ihre Türen und verwandelte sich für einen Vormittag in einen lebendigen Erlebnisraum voller Technik, Ideen und neugieriger Begegnungen.
Zwischen 8:00 und 13:00 Uhr strömten über 900 BesucherInnen durch die Gänge, blieben staunend an Maschinen stehen und ließen sich von der Energie unserer SchülerInnen anstecken. Wer wollte, erkundete die Schule auf eigene Faust, andere wiederum folgten einer der beliebten Führungen, bei denen HTL-SchülerInnen einen Blick hinter die Kulissen ihrer technischen Welt ermöglichten.
Maschinenbau Plus & Elektrotechnik Plus im Rampenlicht
Im Mittelpunkt standen die beiden Fachbereiche Maschinenbau Plus und Elektrotechnik Plus – in denen junge Technikbegeisterte ihre ersten Prototypen, Projekte und Visionen formen. Die Werkstätten waren pulsierende Inseln des Ausprobierens: Hier entstanden unter kundiger Anleitung kleine Werkstücke, die schon beim Schleifen und Fräsen den Duft zukünftiger Ingenieurskunst verströmten.
Mehr als Schule
Auch die Freifächer zeigten, wie vielseitig HTL-Leben sein kann. Die First Lego League lockte mit Robotern, die geschäftig über Missionstische kurvten, programmiert und optimiert von den Teams, die voller Begeisterung von ihren Strategien erzählten.
Das Schulorchester sorgte zwischendurch für klangvolle Farbtupfer im Gebäude, und das Freifach Forschen und Entwickeln Imkerei präsentierte seine Welt der Bienen – samt Honig, Kerzen und allerlei feinen Bienenprodukten aus schuleigenen Völkern.
Sozialaktion zu Gunsten von Ärzte ohne Grenzen
Traditionell wird am Tag der offenen Tür auch für einen guten Zweck gesammelt: Im HTL-Café servierten engagierte SchülerInnen und Schüler Kaffee und Kuchen, die Imkerei-Gruppe verkaufte ihre selbst erzeugten Produkte – gemeinsam entstand so ein Beitrag von 1.000 Euro, der der unermüdlichen Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zugute kommt.
Der Tag der offenen Tür zeigte einmal mehr, wie lebendig, vielfältig und zukunftsgerichtet die HTL Bregenz ist. Wer an diesem Vormittag durch die Schule ging, spürte es: Technik kann begeistern – besonders dann, wenn man sie selbst in die Hand nehmen darf.